Designrecht

(Markenrecht) BPatG: Beschluss vom 15.09.2010 – 25 W (pat) 8/09 (dreidimensionale Marke)

Das Bundespatentgericht hat in einer aktuellen Entscheidung einer Schokolade den Schutz als dreidimensionale Marke entzogen. Diesen Beitrag weiterlesen »

Abmahnungen der Kanzlei Bird & Bird LLP für Apple Inc. wegen IPhone Clones

ie Düsseldorfer Niederlassung der Kanzlei Bird & Bird LLP London mahnt zur Zeit für Apple ab. Hintergrund sind behauptete Rechtsverletzungen durch den Verkauf des IPhone-Clones i9 und KAo8 mini des chinesischen Herstellers CECT. Das nahezu identische Design verletzte Geschmacksmuster von Apple. Diesen Beitrag weiterlesen »

MAXIMALE SCHUTZDAUER von GESCHMACKSMUSTERN

Die maximale Schutzdauer des deutschen Geschmacksmusters beträgt 25 Jahren, gerechnet ab dem Anmeldetag (§ 27 Geschmacksmustergesetz). Diesen Beitrag weiterlesen »

Gestaltungshöhe

Gestaltungshöhe bezeichnet den Grad schöpferischer Eigenart. Diese ist Voraussetzung für das Bestehen eines urheberrechtlichen Schutzes eines Werkes. Nach der Rechtsprechung hat ein deutliches Überragen des Werkes über die  durchschnittliche gestalterische Tätigkeit vorzuliegen, um urheberrechtlichen Schutz zu genießen.

GESCHMACKSMUSTERSCHUTZ

Für ein Design kann ein Geschmacksmuster eingetragen werden. Hierbei handelt sich um ein nationales Schutzrecht, dass territorial nur auf dem Gebiet der Bundesrepublik Deutschland Schutz bietet. Ebenso bieten viele andere Rechtsordnungen Geschmacksmusterschutz, wobei der Schutz für jeden einzelnen  Staat beantragt werden muss.

Ein umständliches Prozedere – daher besteht die Möglichkeit, ein Gemeinschaftsgeschmacksmuster einzutragen. Dieses entfaltet Wirkung für die gesamte Europäische Gemeinschaft.

Einen Schutz ohne Eintragung gewährt das nicht eingetragene Gemeinschaftsgeschmacksmuster. Dieses bietet zwar nur einen Schutz von drei Jahren, bedarf aber keiner Eintragung in ein Register. Ein oftmals wirksamer Schutz vor Nachahmung gerade im Bereich des Webdesigns.

Urheberrechtsschutz und Geschmacksmuster

Urheber- und Geschmacksmusterrecht schützen beides schöpferische Leistungen.

Seit dem am 1. Juli 2004 in Kraft getretenen Geschmacksmustergesetz sind die Unterschiede im Ansatz deutlicher geworden: das Urheberrecht schützt die persönliche geistige Schöpfung, das Geschmacksmusterrecht verlangt “nur”, das das Muster (das Design etc) neu ist und Eigenart hat. Die Voraussetzungen liegen somit  unter denen des Urheberrechts. Allerdings kann ein Geschmacksmuster aufgrund der in ihm zum Ausdruck gekommenen schöpferischen Leistung auch Urheberrechtsschutz genießen.

Schutzes eines Designs

Wir werden immer wieder von Mandanten gefragt, ob und wie ein von Ihnen gestaltetes Design, bzw. dessen Entwurf, rechtlichen Schutz genießt. Wir versuchen hier einen verständlichen Überblick auf Möglichkeiten des Designschutzes zu geben. Dieser soll und kann die anwaltliche Beratung im Einzelfall nicht ersetzen, da der Umfang des Schutzes von den dem Design und dessen Gestaltungshöhe abhängig ist. Diesen Beitrag weiterlesen »

Landgericht Köln: Weißbierglas als Werk der Funktionsästhetik genügt nicht hohen Anforderungen des Urheberrechts

Das Landgericht Köln hat in einem Urteil vom 1. Juli 2009 zu entscheiden gehabt, ob ein Weißbierglas, das als Stilelement einen Fußball verwendet, eine für die Anwendung des Urheberrechtsschutzes ausreichende Schöpfungshöhe inne hat. Hintergrund war, das das ursprüngliche eingetragene Geschmacksmuster erloschen war und der geistige Schöpfer des Glases für sich Urheberschutz reklamierte. Dies erfolglos, da das Gericht dem Weißbierglas als Werk der Funktionsästhetik die notwendige Schöpfungshöhe absprach. Diesen Beitrag weiterlesen »

Unterscheidungskraft und Neuheit eines Sonnensymboldesigns für Tafelsalzverpackungen

Das Kammergericht hat in einer Enscheidung aus dem Jahr 2004 einige der Grundsätze des Gemeinschaftsgeschmacksmusters aufgezeigt und deutlich gemacht, dass es bei dem Geschmacksmuster, anders als im Urheberrecht, nicht auf eine bestimmte Mindestgestaltungshöhe ankommt, so dass es im wesentlichen auf die Unterscheidungskraft ankommt. Diesen Beitrag weiterlesen »

Kategorieübersicht