Anwalt Persönlichkeitsrechte Berlin

Als Fachanwalt und Rechtsanwalt für Medienrecht habe ich mich unter anderem auf den Schutz von Persönlichkeitsrechten gegen unwahren Tatsachenbehauptungen und Verleumdungen spezialisiert. Aktiv betreibe ich für unsere Mandantin das Reputationsmanagement. Hier arbeiten wir eng mit Agenturen zusammen. 

Als Anwalt für Persönlichkeitsrechte helfe ich Ihnen unter anderem bei Ansprüchen durch Wortberichterstattung. Träger des verletzten  Persönlichkeitsrechten können dabei nicht nur lebende Personen sein, sondern auch die Rechte bereits Verstorbener können berührt sein (postmortales Persönlichkeitsrecht). Und auch juristische Personen können sich auf ihr Persönlichkeitsrecht berufen.

Wir helfen Ihnen aber auch bei der Prüfung der Rechtmäßigkeit eigener Äußerungen und stellen fest, ob schutzwürdige Interessen aus der Meinungs-, der Presse- oder der Kunstfreiheit nicht überwiegen.

Die Grenzen sind eng auszulegen. Nicht berechtigt sind unwahre Tatsachenbehauptungen oder Schmähkritik, bei der die Kränkung des betroffenen im Vordergrund steht und nicht die Auseinandersetzung in der Sache. 

Aber auch wahre Tatsachenbehauptungen dürfen dann nicht verbreitet werden, wenn eine Abwägung ergibt, dass es sich um Äußerungen über die Intimsphäre handelt.  Soweit die Privatsphäre berührt ist, gilt kein absoluter Schutz. Überwiegt das Informationsinteresse, ist eine Berichterstattung zulässig. Meist zulässig sind Berichte aus der Sozialsphäre. Es handelt sich dabei um den Raum, der von jedem wahrgenommen wird. Hier hat grds. das Informationsinteresse der Öffentlichkeit Vorrang. Allerdings muss auch hier stets eine Abwägung stattfinden.

Dies gilt u.a. für Berichte über Strafverfahren – diese gehörten zur Sozialsphäre. Besonders problematisch ist hier die sogenannte Verdachtsberichterstattung.