§ 1 UrhG

Allgemeines

Die Urheber von Werken der Literatur, Wissenschaft und Kunst genießen für ihre Werke Schutz nach Maßgabe dieses Gesetzes.


Urheberrecht, so wie wir es in Deutschland verstehen, ist Ausfluss der Persönlichkeit des Schaffenden, des Urhebers. So lässt sich auch der Begriff des „geistigen Eigentums“ verstehen. Nichts das rein Physische wird als Werk geschützt, sondern das Ergebnis eines Schaffensprozesses. In dem Moment der Wahrnehmbarkeit beginnt der Schutz des Werkes. Es bedarf keiner Notierung des Stückes, um den Schutz entstehen zu lassen – es reicht, es zu singen oder zu pfeifen (wobei der Nachweis des Zeitpunkts der Entstehung ohne physische Manifestation schwierig ist, so dass sich ein Notierung oder Aufnahme anbietet). Daher bedarf es auch keiner Eintragung in ein Register, welcher Art auch immer.


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