Das Wettbewerbsrecht dient dem Schutz der Mitbewerber, der Verbraucherinnen und Verbraucher sowie der sonstigen Marktteilnehmer vor unlauteren geschäftlichen Handlungen. Es schützt zugleich das Interesse der Allgemeinheit an einem unverfälschten Wettbewerb.

Wer  unzulässige geschäftliche Handlung vornimmt, kann auf Beseitigung und bei Wiederholungsgefahr auf Unterlassung in Anspruch genommen werden. Der Anspruch besteht bereits, wenn eine unzulässige Handlung droht.

Was eine unzulässige geschäftliche Handlung darstellt, ergibt sich aus dem UWG sowie weiteren gesetzlichen Regelungen. So handelt nach  § 4 Nr. 11 UWG wettbewerbswidrig, wer einer  gesetzlichen Vorschrift zuwiderhandelt, die auch dazu bestimmt ist, im Interesse der Marktteilnehmer das Marktverhalten zu regeln.

Wir vertreten Empfänger von Abmahnungen  und unterstützen Mandanten bei der Ahndung wettbewerbswidrigen Verhaltens von Konkurrenten. Wir überprüfen Werbemaßnahmen und -aussagen auf ihr wettbewerbsrechtliches Konfliktpotential. Wir beraten u.a. seit Jahren Ärzte und Zahnärzte in wettbewerbsrechtlichen Fragen.

Rechtsanwalt Jüdemann ist seit 1993 zur Rechtsanwaltschaft zugelassen und verfügt über eine langjährige Erfahrung im gewerblichen Rechtsschutz. Er aktualisiert seine Kenntnisse und Fähigkeiten durch den  regelmäßigen Besuch von Fortbildungsveranstaltungen.

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Kai Jüdemann  Comments (0)
EuGH: Aktive Zustimmung zum Einsatz von Cookies erforderlich Der EuGH hat vorausgefüllte Einwilligungen zum Setzen von Cookies auf Webseiten und zum damit erfolgenden Speichern der Daten auf dem Rechner für unzulässig erklärt (Urt. v. 01.10.2019,...
Wettbewerbsrecht  – Keine Werbung auf Anwaltsroben (PR)

Wettbewerbsrecht – Keine Werbung auf Anwaltsroben (PR)

Kai Jüdemann  Comments (0)
Der Anwaltsgerichtshof für das Land Nordrhein-Westfalen hat am 29. Mai 2015 entschieden, dass eine Anwaltsrobe zu Werbungszwecken nicht mit dem Namenszug ihres Trägers und der Internetadresse der Anwaltskanzlei versehen werden darf.  Der klagende Anwalt unterhält seine...

(Wettbewerbsrecht) OLG Frankfurt am Main vom 1.3.2012: Zahnbleaching und Zahnreinigungen sind keine rein kosmetische Anwendungen (6 U 264/10) PM

Kai Jüdemann  Comments (0)
Mit einem am 1.3.2012 verkündeten Urteil hat das Oberlandesgericht Frankfurt am Main einer Zahnarzthelferin untersagt, in ihrem eigenen Zahnkosmetikstudio die Durchführung einer Zahnreinigung mittels "Airflow" und bestimmte Zahnbleachings als selbstständige gewerbliche Tätigkeit ohne Zusammenwirken mit einem Zahnarzt anzubieten. Geklagt hatte die Landeszahnärztekammer Hessen, die der Ansicht ist, die Beklagte übe in ihrem Studio durch diese Tätigkeiten Zahnheilkunde aus, was nach dem Gesetz über die Ausübung der Zahnheilkunde (ZHG) den Zahnärzten vorbehalten sei.